Wie kann man sich vor Cyberkriminalität schützen?

Jeder zweite Deutsche war im vergangenen Jahr Opfer von „Cybercrime“. So titelte die Welt, nachdem der diesjährige „Cybercrime“-Report in Berlin vorgestellt wurde. Während die Anzahl der Fälle abnahm, sind die verursachten Schäden auf mehr als 71,2 Millionen Euro gestiegen.



Man muss bei cyberkriminellen Machenschaften unterscheiden zwischen Viren und Trojanern auf der einen Seite und Phishing auf der anderen Seite. Gegen Viren und Trojaner kann man sich mit Software schützen. Wenn man seine Firewall und seinen Virenscanner auf dem Laufenden hält, und etwas Vorsicht bei ausführbaren Dateien walten lässt, ist man auf der sicheren Seite.

Dies gilt besonders für mobile Geräte, die immer häufiger Attacken von Viren und Trojanern werden. Man kann sein Smartphone nicht wie einen Computer behandeln, aber absichern wie ein Wählscheibentelefon. Auch bei Smartphones gibt es mittlerweile eine Auswahl von Virenscannern.

Beim Phishing muss man widerum unterscheiden. Es gibt technologische Phishing Attacken, z.B. man in the middle, gegen die man als Privatnutzer wenig machen kann. Es hilft dabei auf die neueste Technologie zu setzen, z.B. eine sichere SSL-Verschlüsselung beim Online Shopping, eine Sicherheits SMS bei Kreditkarten wie Verified by Visa oder indizierte TAN-Listen beim Onlinebanking.

Unter Phishing  fallen aber auch  gefälschte Webseiten, SMS oder  Emails die angeblich von ebay, amazon oder der Hausbank stammen. Damit versuchen Cyberkriminelle uns dazu zu bewegen  vertrauliche  Informationen preiszugeben. Mit den Zugangsdaten können Kriminelle die Identität ihrer Opfer übernehmen und z.B. eine Überweisung veranlassen oder auf fremde Rechnung einkaufen.

Gegen solches soziales Phishing hilft nur Vorsicht und gesunder Menschenverstand. Man sollte immer darauf achten, daß eine Seite auch wirklich zur Originaladresse gehört, bevor man vertrauliche Daten eingibt. Es hilft nichts, wenn die Seite optisch original aussieht, das lässt sich leicht kopieren.

Wenn ein Angebot per Email oder SMS zu gut scheint um seriös zu sein, dann ist es wahrscheinlich auch unseriös. Man sollte auch nicht leichtfertig auf vermeintlich lukrative Nebenjobs eingehen. Es gibt zum Beispiel Jobs, bei denen man zur Geldwäsche mißbraucht wird.

Fazit
Es ist sicher übertrieben auf Onlineshopping und Onlinebanking ganz zu verzichten. Dennoch ist eine gewisse Portion Vorsicht geboten.

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3 Antworten »

iPhones sind viel sicherer als Android Geräte!

Comment by Patrick

iPhones sind auch viel teurer als Android Geräte!

Comment by Heiko

Liebe Leute! Ich schwöre auf den Telekom Ratgeber Surfen aber Sicher!

Comment by Kramnick

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