Kann ich im Internet irgendwie meinen Nettolohn berechnen? Wenn ja, wo?

Arbeitnehmer können sich 2013 freuen, denn aufgrund des sinkenden Rentenbeitrages bleiben bei vielen Angestellten, Beamten und Selbständigen nach Abzug aller Abgaben und Steuern ein paar Euro mehr vom Bruttolohn übrig. So erhält beispielsweise ein Arbeitnehmer mit einem Bruttolohn von 1.500 Euro ein um 7,25 Euro erhöhtes monatliches Nettoeinkommen.

Bei der Berechnung der Lohnsteuer spielt auch der auf der Lohnsteuerkarte eingetragene Freibetrag, der ab 1.Januar 2013 durch die elektronische Version ELStAM, Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale, ersetzt wurde, eine entscheidende Rolle. So können Alleinstehende ab diesem Jahr einen Freibetrag von 8.124 Euro geltend machen, für Ehepaare verdoppelt sich der Freibetrag. Hinzu kommen gegebenenfalls noch Kinderfreibeträge sowie ein Freibetrag für Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf. Die Eintragung des Freibetrages, der bis zum 30.November beantragt werden kann, führt zu einer Reduzierung der Lohnsteuer und damit zu einem erhöhten Nettolohn. Die Kosten können aber auch im darauf folgenden Jahr bei der Einkommenssteuererklärung angegeben werden und dann erhält man die zu viel gezahlten Steuerbeträge vom Finanzamt zurückerstattet.

Einen kostenlosen Nettolohnrechner findet man beispielsweise hier. Auch die Online-Ausgabe von Focus bietet einen Nettolohnrechner an, bei welchem der Nettolohn vor einer Gehaltsverhandlung oder vor einem Jobwechsel kalkuliert werden kann. Der Nettolohn steigt schließlich nicht linear mit dem Bruttolohn an, da die Lohnsteuer mit zunehmenden Einkommen stärker ansteigt. Auch eine umgekehrte Berechnung ist möglich. So kann man beispielsweise den gewünschten Nettoverdienst angeben, um zu sehen, wie hoch der Bruttoverdienst dann sein müsste.

 

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